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Sonntag, 1. März 2009

Daemonolatria ist erschienen



Die Daemonolatria ist bereits erschienen und bestellbar in allen Buchhandlungen (z. B. Amazon) sowie direkt beim Verlag! Leider hat sie nun doch den ursprünglichen Titel "Daemonolatreia" auf dem Cover, was sicher hier und da zu Verwirrung führen wird, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden ;-)




Hier hatte ich vor ein paar Wochen ein wenig über Nicolas Rémy und zur Entstehung des Buchs geschrieben.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Weitere Infos zu Nicolas Rémy’s Daemonolatria (4/2009)


Im April diesen Jahres erscheint mit Nicolas Rémy’s Daemonolatria eine weitere Neuausgabe in meiner Buchreihe "Schriften aus vergangener Zeit" im Ubooks-Verlag.
Die Daemonolatria ist ein Buch, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, nicht nur, weil es sich mit einem sehr spannenden Thema beschäftigt, sondern auch, weil es seinen Handlungsraum in meiner Heimat, dem saarländisch – lothringischen Raum, hat.
Im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts fanden in den benachbarten Herrschaftsgebieten des Kurfürstentums Trier und des Herzogtums Lothringen die intensivsten Verfolgungen gegenüber Hexen und Zauberern in ihrer vielhundertjährigen Geschichte statt. Insgesamt, so schätzt man heute, fanden in den beiden Herrschaften im Zeitraum von 1575 – 1600 jeweils ungefähr 2000 – 3000 Hinrichtungen von wegen Zauberei und Hexerei verurteilten Personen statt. Daneben gab es noch eine weit höhere Zahl von Prozessen, die wegen dieser Anklagepunkte in die Wege geleitet wurden, in denen es aber zu keinen Verurteilungen kam.Im Trierer Herrschaftsgebiet, einem geistlichen Fürstentum, oblag die Sorge um das "Hexereiproblem" dem dortigen Weihbischof Peter Binsfeld; er verfasste gegen Ende der Verfolgungswelle ein vielbeachtetes Buch über das Hexenwesen, dass in seinem Aufbau dem des Malleus maleficarum gleicht.Im Herzogtum Lothringen besorgte die weltliche Obrigkeit, ganz besonders Herzog Charles III. die Verfolgung und Aufspürung zauberischer Personen. Dem Herzog war sehr daran gelegen, dass seine Gerichte "scharf" wider die vermeintlichen Hexen vorgingen.
Ein besonderer und für uns interessanter Umstand ist, dass Lothringen zwei Sprachgruppen vorzuweisen hatte, die französische und die deutsche, wovon die erstere wohl zwei Drittel der Bevölkerung ausgemacht haben dürfte. Das Gesetzbuch war sowohl in französischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Auch in der Daemonolatria bekommt man den deutschsprachigen Bevölkerungsanteil zu spüren - viele der Angeklagten tragen deutsche Namen, und einige im Buch vorkommende (damals lothringische) Orte befinden sich im heutigen Saarland.Lothringen war, im Gegensatz zu anderen Herrschaftsgebieten innerhalb des damaligen Deutschen Reiches, für diese Zeit erstaunlich gut organisiert, auch im Bereich des Gerichtswesens. In den Hauptstädten der drei Provinzen, in die das Herzogtum unterteilt war, gab es eine Zentralregierung mit einem obersten Gericht, welches den kleineren Gerichten der Dörfer übergeordnet war. In Nancy, der Hauptstadt Lothringens und dem Regierungssitz Herzog Charles, befand sich der sogenannte Change, das oberste Landesgericht. An den Change mussten alle im Lande Lothringen verhandelten Halsgerichtsprozesse, d. h. alle Prozesse, in denen es um Leben oder Tod des Angeklagten ging, überwiesen werden, und dort wurde nach Sichtung der Umstände auch das Urteil festgelegt. Auch musste es dem Change überlassen werden, zu entscheiden, ob die Tortur zur Wahrheitsfindung in einer gerichtlichen Angelegenheit angewendet werden durfte oder nicht. Dieses Gericht hatte also zu jener Zeit eine ungeheure Machtbefugnis, musste sich jedoch auch gleichzeitig streng an das geltende Landesrecht halten. In der Zeit von 1576 – 1591 bestand der Chamge aus lediglich drei Richtern und dem Gerichtsvorsitzenden. Einer dieser Richter war Nicolas Rémy. Dieser stammte ursprünglich aus der südlich von Nancy gelegenen Kleinstadt Charmes, wo sein Vater bereits eine Stellung am dortigen Gericht inne hatte. Nicolas Rémy‘s Geburtsjahr ist unbekannt, aber man rechnet (sich auf seine eigenen Angaben, die er in der Damonolatria macht, stützend) mit dem Zeitraum zwischen 1525 und 1530. Als junger Mann trat er in die väterlichen Fußstapfen und begann sein Jurastudium in Frankreich, da es zu jener Zeit in Lothringen noch keine Universität gab. Nach seinem Studium erhielt er das Amt des obersten Richters der Provinz Vosges, wurde aber wegen seiner Gelehrtheit und seines guten Charakters von Herzog Charles bald nach Nancy als Richter am dortigen Change beordert. In dieser Zeit zwischen 1576 – 1591, in welcher Rémy dort sein Amt ausübte, kamen ihm hunderte von Prozessen wider der Zauberei angeklagte Personen zu Händen, über die er dann mit zu entscheiden hatte. Am Ende seiner Gerichtstätigkeit wurde er von Herzog Charles dazu aufgefordert, ein Buch über seine Erfahrungen in den Hexenprozessen zu schreiben. Rémy gehorchte und beschrieb in den drei Büchern der Daemonolatria, was ihm bei den Prozessen besonders ins Auge gefallen ist: Er gibt den damals fest verankerten Hexenglauben wieder und beschreibt die Sabbate, die Teufelsverehrung und die Verbrechen, die die Hexen dem allgemeinen Glauben nach verübt hatten, lässt dabei jedoch immer wieder eigene Erlebnisse und Erfahrungen einfließen. So gibt er rückblickend und belehrend eine Unzahl von Beispielen über alle Bereiche der den Hexen zur Last gelegten Taten wieder. Sein Buch hat einen starken autobiographischen Charakter, und ist keineswegs auf das "Lehrbuch für Hexenjäger" zu reduzieren, als welches es immer gerne dargestellt wird. Durch seine persönliche und lebendige Darstellungsweise des Hexenwesens wurde sein Buch damals ungeheuer populär.Nach seinem ersten Erscheinen im Jahr 1595 erlebte die Daemonolatria bis zum Jahre 1698 mehrere Auflagen und verdrängte als Handbuch vielerorts den Malleus maleficarum.
In meiner Ausgabe der Daemonolatria wollte ich die umfassendste und beste ihrer Art schaffen, und da seit 1698 keine deutsche Ausgabe von Rémy’s Werk mehr erschienen war, schien es mir an der Zeit, eine Neuübersetzung dieses geschichtlich so wertvollen Buches in einem moderneren Deutsch in Angriff zu nehmen. Gesichtet wurden hierzu die lateinische Erstausgabe von 1595, die deutsche Erstausgabe von 1598 sowie vergleichend die englische Übersetzung Montague Summers und die französische der Universität Nancy.
Die Arbeit an der neuen deutschen Ausgabe währte insgesamt 18 Monate, - aber ich denke, dass sich die Mühe gelohnt hat!
Ein weiteres Anliegen dieser Ausgabe ist aber auch das Beseitigen von falschen Meinungen, die im Laufe der Zeit über die Person Nicolas Rémy’s entstanden sind. Um seine Person ranken sich auch heute noch die unglaublichsten Mythen - die erschreckenderweise sogar in das eine oder andere "Standardwerk" Eingang gefunden haben. So wird er zum Beispiel des öfteren als abergläubischer Sadist dargestellt, der die der Zauberei Angeklagten aus Freude am Quälen folterte und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilte. Bei der Lektüre der Daemonolatria stellt man jedoch fest, dass nichts falscher ist als das. Er war weder Sadist, noch trieb er Menschen im Gefängnis vorsätzlich in den Selbstmord. Die Folter musste er zwar als gesetzlich vorgeschriebenes Mittel zur "Wahrheitsfindung" anwenden, da ohne ein Geständnis keine Verurteilung möglich war, dennoch kann man ihn keinesfalls nachsagen, dass ihm dies behagt hätte. Rémy war auch kein Befürworter von gegen Kinder geführten Halsgerichtsprozessen und hegte keinerlei abergläubische Gedanken. Im Gegenteil bekämpft er in seiner Schrift vielmehr vehement den im Volk verankerten Aberglauben und verurteilt ihn mit scharfen Worten. In seinem Buch schreibt Rémy, dass er anfänglich selbst nicht an die Existenz von Hexen oder Hexerei glaubte, und dass er zu dieser Überzeugung erst im Laufe der Jahre und nach unzähligen Gerichtsprozessen gelangte. Übrigens nicht dadurch, dass eine "Hexe den Tod seines Sohnes verursacht hatte", wie auch fälschlich behauptet wird, - zum Zeitpunkt des Erscheinens der Daemonolatria waren seine drei Söhne wohlauf und von weiteren Söhnen ist nichts bekannt. Und natürlich hat Rémy sich nicht im hohen Alter selbst der Hexerei bezichtigt und wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt, wie man immer noch an einigen Orten lesen kann; - er starb im Jahre 1612 friedlich und geachtet in seinem Bett.

Montag, 4. August 2008

Wahre Märchen: Release Party am 20. 08. in Zürich!
















Ich möchte Euch die Buchvernissage mit Fotoausstellung zu Annie Bertrams Buch "Wahre Märchen", die am 20. 08. in Zürich im X-tra Club stattfindet, nicht vorenthalten.

Verlagstext: Wahre Märchen ist der neue Bildband der beeindruckenden Fotokünstlerin Annie Bertram. Mit ihren Bildern setzt sie nicht nur zahlreiche Bands in Szene, sondern auch sagenumwobene Märchen. Mit ihrem einzigartigen Stil fängt sie die Märchen auf eine ganz spezielle Weise ein ...Unterstützt wurde Annie Bertram von namhaften Autoren, die den Bildern exklusive Geschichten gaben. Darunter finden sich unter anderem Dirk Bernemann und Jeanine Krock! Diese Märchensammlung ist ein ganz besonderes Buch für Liebhaber wunderschöner Fotokunst und extravaganter Märchen.


Unter anderem finden sich folgende Märchen in dem Buch:
• Dornröschen (Dirk Bernemann)
• Die kleine Meerjungfrau (Jeanine Krock)
• Schneeweißchen & Rosenrot (Stefan Kalbers)
• Rotkäppchen (Nicolaus Equiamicus)
• Hänsel und Gretel (Dirk Bernemann)
• Die roten Schuhe (Andreas Kurz)
• Rapunzel (Jeanine Krock)
• und noch viele mehr!

Samstag, 2. August 2008

Rezensionen

Über Rezensionen seiner Bücher freut sich jeder Autor. Auch wenn er, wie in meinem Fall, Bücher nicht selbst geschrieben, sondern "nur" übersetzt oder bearbeitet hat. Eine sehr freundliche Rezension über Ranft's "Traktat von dem Kauen und Schmatzen der Toten in Gräbern" schrieb kürzlich Hartmut Grosch von der renommierten Vampirbibliothek "Bibliotheque des vampires", die hier nachzulesen ist. Auszüge aus allen erhaltenen Rezensionen könnt Ihr auf meiner Homepage nachlesen.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Die Geisterwelt ist erschienen

Die Geisterwelt ist vor einigen Tagen erschienen, die Veröffentlichung wurde erfreulicherweise um ein paar Wochen vorgezogen. Nun freue ich mich auf erste Resonanzen!
Klappentext: Das 19. Jahrhundert ist uns bekannt als die Epoche der Romantik. In kaum einem anderen Zeitalter lebten so viele große Geister, und wurden so erhabene und bekannte Werke der Weltliteratur geschaffen. Auch besann man sich, vor allem in Deutschland, auf traditionelle Überlieferungen: Unter dem Schutt der Aufklärung verborgen, machten sich eifrige Männer daran, das geistige Erbe der Menschen wieder ans Tageslicht zu bringen und ihre Sammlungen zusammenzutragen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Märchen-, Sagen- und Volksbücher der Gebrüder Grimm, Ludwig Bechsteins, Wilhelm Hauffs, Gustav Schwabs und Karl Simrocks, die mit ihrer Forschung im Bereich der deutschen Volkskunde wahre Pionierarbeit leisteten. Das hier vorliegende, sehr seltene und gesuchte Werk eines anonymen Verfassers, das um 1860 erschien, geht jedoch über die reine Sammlung der Sagen hinaus und versucht dem Leser anhand von vielen interessanten Geschichten die einzelnen Aspekte des Volksglaubens und der Volksüberlieferung nahezubringen. So spannt sich der Bogen von Hölle, Teufel, Hexen, Zauberei und Zaubersprüchen über Nixen, Feen und Elfen, Zwerge, Vampire, Werwölfe und Gespenster bis hin zu berühmten Alchemisten und Schwarzkünstlern vergangener Zeiten. Seinerzeit gab es kein vergleichbares Werk dieser Art. Beim Studium der folgenden Blätter erhellt sich, dass die aus Kindertagen wohlbekannten Sagen- und Märchenbücher weitaus mehr beinhalten, als nur reizvolle Geschichten des romantischen Zeitalters.

Freitag, 25. April 2008

Neuerscheinungen UBooks 2008

Hier könnt Ihr schonmal das brandneue UBooks-Magazin downloaden. Es gibt viele tolle Neuerscheinungen, eine sogar von mir :-) Doch dazu später mehr.

Sonntag, 9. März 2008

Ulrich Molitor's Von Unholden und Hexen erschienen!


And we proudly present...
Ulrich Molitor's Von Hexen und Unholden
Die Schrift De laniis et phitonicis mulieribus (dt. Von Hexen und Unholden) des Konstanzer Juristen Ulrich Molitor erschien Anfang des Jahres 1489, kurze Zeit nach dem Erstdruck des berühmten "Malleus maleficarum" (1486/87) von Sprenger/Institoris zuerst in lateinischer und einige Monate später in deutscher Sprache. Sie war eine Auftragsarbeit Herzog Sigismunds von Tirol, und Molitor schuf mit ihr ein kurzes prägnantes Handbuch zur Hexenfrage, das in etlichen Auflagen bis ins Jahr 1576 nachgedruckt und in vielen Ausgaben des Malleus maleficarum als Anhang beigefügt wurde. Molitors De laniis... ist sehr kurzweilig zu lesen, da es in Form eines Dialogs zwischen Ulrich Molitor, dem Konstanzer Bürgermeister Konrad Schatz und Herzog Sigismund niedergeschrieben wurde, in welchem alle die Hexerei betreffenden Punkte erörtert werden.Molitors Schlussfolgerung ist letztlich, dass vom Menschen ausgeführte Hexerei als nichtig zu betrachten ist, da alle Wirkungen, die man den Hexen zuschreibt, von Satan und seinen Engeln verrichtet werden und der Mensch alleine nichts vermag. Nichtsdestotrotz seien die Hexen aufgrund ihrer Böswilligkeit, ihres Abfalls vom Glauben und ihrer Hingebung zu Satan dem Tode zu überantworten, damit nicht andere Menschen durch sie zu Gleichem verführt werden und auch, um schlimmerem Unheil durch diese vorzubeugen. Im Anhang des Buches habe ich noch etliche Geschichten aus der Zeit der Hexenverfolgungen angefügt, um die Thesen, welche in "De laniis..." aufgeworfen werden mit anschaulichen Beispielen zu vertiefen.

Mit Ulrich Molitors "Von Hexen und Unholden" ist nun eine weitere wichtige Schrift zum Thema Hexenverfolgug und Hexenforschung erschienen, ich freue mich, dass ich dazu meinen Beitrag leisten konnte. Und nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist es nun offenbar auch lieferbar ;-)

Übrigens, ich bin immer offen für Anregungen und Kritik - sei es an dieser Seite oder auch an meinen Büchern, meine email-Adresse habe ich im Bloggerprofil hinterlegt!

Samstag, 5. Januar 2008

Ulrich Molitor’s von Unholden und Hexen

VÖ 2/2008
Die Schrift "De laniis et phitonicis mulieribus" (dt. Von Hexen und Unholden) des Konstanzer Juristen Ulrich Molitor erschien Anfang des Jahres 1489, kurze Zeit nach dem Erstdruck des berühmten "Malleus maleficarum" (1486/87) von Sprenger/Institoris zuerst in lateinischer und einige Monate
später in deutscher Sprache. Es ist eine Auftragsarbeit Herzog Sigismunds von Tirol, womit Molitor ein kurzes prägnantes Handbuch zur Hexenfrage schuf, das in etlichen Auflagen bis ins Jahr 1576 nachgedruckt und in vielen Ausgaben des Malleus maleficarum als Anhang beigefügt wurde. Molitors "De laniis..." ist sehr kurzweilig zu lesen, da es in Form eines Dialogs zwischen Ulrich Molitor, dem Konstanzer Bürgermeister Konrad Schatz und Herzog Sigismund niedergeschrieben wurde, in welchem alle die Hexerei betreffenden Punkte erörtert werden.
Molitors Schlussfolgerung ist letztlich, dass vom Menschen ausgeführte Hexerei als nichtig zu betrachten ist, da alle Wirkungen, die man den Hexen zuschreibt, von Satan und seinen Engeln verrichtet werden und der Mensch alleine nichts vermag. Nichtsdestotrotz seien die Hexen aufgrund ihrer Böswilligkeit, ihres Abfalls vom Glauben und ihrer Hingebung zu Satan dem Tode zu überantworten, damit nicht andere Menschen durch sie zu Gleichem verführt werden und auch, um schlimmerem Unheil durch
diese vorzubeugen. Im Anhang des Buches habe ich noch etliche Geschichten aus der Zeit der Hexenverfolgungen angefügt, um die Thesen, welche in "De laniis..." aufgeworfen werden mit anschaulichen Beispielen zu vertiefen. Mit dieser überarbeiteten und kommentierten Neuausgabe habe ich beabsichtigt, dieses wichtige Werk wieder einem breiteren Lesepublikum zugänglich zu machen und einen Beitrag zum besseren Verständnis des Umfelds und der Ursachen der Hexenverfolgung zu leisten.

Michael Ranft’s Traktat von dem Kauen und Schmatzen der Toten in Gräbern

Klappentext vom Verlag:
Wer sich jemals mit dem Thema «Vampirismus» ernsthaft beschäftigt hat, wird mit Sicherheit auf den Namen Michael Ranft gestoßen sein. Sein 1734 erstmals in kompletter Form erschienenes Traktat gilt noch heute als eine der wichtigsten Schriften zum Thema, wenngleich es bislang keine Neuauflage erfuhr.
Kein anderer Gelehrter der damaligen Zeit setzte sich derart akribisch und vorurteilsfrei mit dem Thema auseinander. Er studierte die aktuellen Fälle von Vampirismus genauso wie die verfügbaren Schriften und bewertete alle Fakten sauber und nachvollziehbar.
Damit schuf er die erste wissenschaftliche Abhandlung zum Thema Vampire und nach wie vor eine der umfassendsten. Ranft trennte Wahrheit von Fiktion, protokollierte und wertete forensische Beweise aus.

Willkommen im Blog von Nicolaus Equiamicus!

In diesem Blog werde ich nach und nach verschiedene Themen aus dem Bereich der "dunklen" Kulturgeschichte behandeln, also den Gegenständen, von denen auch die von mir unter dem Namen "Equiamicus" bei http://www.ubooks.de/, und unter dem Namen "Silberschmidt" bei http://www.hexenmond-verlag.de/ und http://www.roterdrache.org/ veröffentlichten Bücher handeln. Natürlich werde ich meine Bücher auch im Einzelnen vorstellen. Ich hoffe, dass Euch meine Arbeit nicht missfällt, und der eine oder andere sogar noch etwas dazu lernen kann.
Interessant wird es allemal sein, das garantiere ich Euch ;-)

Schaut also ab und zu vorbei, es lohnt sich!